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The Great Match

THE GREAT MATCH

Die Helden aus der Komödie THE GREAT MATCH haben einander nie gesehen, sie verbinden jedoch zwei Dinge: Sie leben alle in den entlegensten Winkeln dieser Erde und sind fest entschlossen, das Endspiel der Fußballweltmeisterschaft 2002 zwischen Deutschland und Brasilien im Fernsehen mitzuerleben. Mit viel Einfallsreichtum und großer Willensstärke erreichen die mongolische Nomadenfamilie, die Tuareg-Kamelkarawane und der Indio-Stamm aus dem Amazonas ihr Ziel. Und am Ende fiebern alle vor dem Bildschirm mit ihren Helden mit.

Die spanisch/deutsche Koproduktion The Great Match feierte im Jahr 2005 im Rahmen der Internationalen Filmfestspiele Berlin in der Kategorie „Berlinale Special“ seine Premiere. In der Sonderreihe „Berlinale Special“ zeigt das Festival außergewöhnliche Neuproduktionen, Filmpersönlichkeiten und ehrt Filme, die an Klassiker der Filmgeschichte erinnern oder die aus zeitgeschichtlichen Gründen eine besondere Aufmerksamkeit verdienen.

 

Regie:                                Gerardo Olivares

Produktion:                        Greenlight Media AG  |  Wanda Vision 2007

                                          Deutschland/Spanien 2006


Länge:                               90 Minuten, Kinofilm

Deutscher Kinostart:          7. Juni 2007, Berlinale Official Selection

 

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The Great Match Presseheft

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PRESSE: vorhandene ausgewählte Presseartikel
 

News

DIE GLOBALEN FUSSBALLFANS

07.06.2007 - 13:00

 

"Das größte Spiel der Welt" von Gerardo Olivares

So pittoresk überladen sieht der öffentliche Fernverkehr in der Sahara aus. Die männlichen Tuareg in diesem Ball aus Menschen und Gepäck wollen unbedingt das WM-Endspiel zwischen Deutschland und Brasilien von 2002 im Fernsehen erleben, genauso wie einige mongolische Nomaden im Altai-Gebirge und ein Indianerstamm im Amazonas. Welche Anstrengungen diese Fans in den hintersten Winkeln der Erde auf sich nehmen, um schließlich das entscheidende Tor der Brasilianer zu bejubeln, zeigt dieser oft sehr komische Film in durchweg authentisch wirkenden Bildern.

 

taz.de, 07.06.07

DAS GRÖSSTE SPIEL DER WELT

06.06.2007 - 13:00

 

Wer nie sein Herz für das runde Leder entdeckt hat, wird wohl auch nie begreifen, was Milliarden von Menschen dazu bringt, 22 Spielerinnen oder Spielern zuzuschauen, die einem einzigen Ball nachjagen.

In seinem neuen Film versucht Gerardo Olivares, dieses Faszinosum zu ergründen. „Das größte Spiel der Welt“ sieht er als „eine globale Komödie, die in drei parallel verlaufenden Geschichten von begeisterten Fans erzählt, die sich nie gesehen haben, die aber doch zwei Dinge miteinander verbinden: Zum einen leben sie in den abgelegensten Regionen der Erde und zum anderen sind sie fest entschlossen, das Endspiel der Fußballweltmeisterschaft 2002 zwischen Deutschland und Brasilien zu sehen.

Eine Kamelkarawane der Tuareg in der Sahara, eine mongolische Nomadenfamilie und ein Indianerstamm vom Amazonas stehen im Mittelpunkt. Sie alle leben fernab von der technisierten Welt und wissen doch ganz genau, wer Ronaldo oder Olli Kahn sind. Um die besten Kicker der Welt im Duell um den höchsten Titel des Fußballsports zu beobachten, ist Olivares‘ Helden keine Strapaze zu groß - Hauptsache, sie können das WM-Finale sehen.

Dafür verfolgen sie ihr Ziel mit Einfallsreichtum und Entschlossenheit. Grandiose Bilder vor einzigartigen Landschaftskulissen erzählen in Olivares‘ Film davon, wie weltumspannend vereint die Menschen in ihrer gemeinsamen Fußballleidenschaft sind - egal, wie sehr sich ihre Kulturen und Lebenswelten auch unterscheiden. „Das größte Spiel der Welt“ ist ein unterhaltsamer Film, der uns auf originelle Weise daran erinnert, welche Annehmlichkeiten wir ganz selbstverständlich nehmen, während sie in anderen Regionen dieser Welt als Luxus gelten - und sei es nur die Möglichkeit, ein WM-Finale mühelos verfolgen zu können.

 

gw, Esslinger Zeitung

NEU IM KINO: DAS GRÖSSTE SPIEL DER WELT

06.06.2007 - 13:00

 

 "Das größte Spiel der Welt" feiert in Episoden auf drei Kontinenten die weltumspannende Wirkung des Fußballs

Die Namen der Darsteller sind so exotisch wie die verschiedenen Schauplätze dieses besonderen Fußballfilmes, der die weltumspannende Wirkung des "Größten Spiels der Welt" in humorvollen Episoden auf drei Kontinenten feiert. Allen gemeinsam ist der Wille, das Endspiel der Fußballweltmeisterschaft 2002 zwischen Brasilien und Deutschland am Fernseher mitzuerleben.

Was für die mongolische Jägersippe in der majestätischen Gebirgswelt des Altai ein genauso abenteuerliches Unterfangen ist, wie für die Tuarec-Nomaden in der glühend heißen Sandwüste des Niger oder die Indianer im brasilianischen Amazonasgebiet. Die Namen der Weltfußballer sind ihnen geläufig, über Fernseher verfügen sie, nur es fehlt an Strom, Antennen oder Kabel. Diese kleinen Widrigkeiten überwinden sie mit Gewitztheit und höchster körperlicher Anstrengung, wie sie sich "zivilisierte" Fußballfans nicht einmal vorstellen können. So entsteht ein humorvoller Reigen, der dennoch dokumentarisch wirkt, denn der Regisseur Gerardo Olivares dreht seit 15 Jahren Dokumentarfilme in den entlegensten Teilen der Welt.

Auf die Idee kam er bei einer Recherchereise in die Mongolei, wo er die dort spielende Episode so oder so ähnlich erlebt hat. Und er bleibt seinem Metier treu. Die grandiosen Landschaften und der Alltag der Menschen spielen in allen Episoden eine ebenso große Rolle wie das wirklich anrührende Fußballfieber - übrigens nur der Männer, die Frauen bleiben bei dem Spiel von "22 Männern, die in Unterwäsche einem Ball hinterher jagen" skeptisch außen vor.

Spanien/BRD 2006, Regie: Gerardo Olivares, Hauptdarsteller: Shag Humar Khan, Ahmed Alansar, Wirapitang Kaapor

 

Hannelore Heider, Deutschlandradio 2007

"DAS GRÖSSTE SPIEL DER WELT"

31.05.2007 - 13:00

 

Utopie und Glück beim Fußball

Fußball und kein Ende. Auch ein Jahr nach der WM lässt uns das runde Leder noch immer nicht los. Doch dieser Film ist anders als Sönke Wortmanns "Das Wunder von Bern" oder "Deutschland. Ein Sommermärchen". In "Das größte Spiel der Welt" entführt Regisseur Gerardo Olivares die Zuschauer 88 Minuten lang in drei der entlegensten Ecken der Welt, die unterschiedlicher nicht sein können. Und doch haben die Menschen eines gemeinsam: Ihre Leidenschaft für den Fußball.
 
Auch bei den Amazonas-Indianern läuft nicht alles rund: Wie sie feststellen, haben ihre Frauen aus dem Fernsehkabel Schmuck gebastelt - aus Rache, weil ihre Männer sie nicht die "Seifenopern" sehen lassen. Doch woher soll man so kurzfristig noch Ersatz bekommen - wenn nicht stehlen?
 
Behutsam zeigt Olivares die Macken und Absonderlichkeiten des Alltags. So sammelt Talaikhan, einer der mongolischen Nomaden, gelbe Quietsche-Entchen, die keiner außer ihm berühren darf und ist im Besitz eines Kanus ohne Ruder, für dessen Transport ein eigenes Kamel zuständig ist. Der adelige Tuareg Hassan geht ohne seinen Stuhl und Schirm nicht aus dem Haus und spricht mit niemandem außer seiner Familie. Der Indianerhäuptling hingegen hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Affenjagd mit Fußballkommentaren unterhaltsamer zu machen. Dass er damit sämtliche Tiere verscheucht, mindert seinen Spaß an der Sache nicht.
 
Gerardo Olivares verwebt Elemente von Dokumentar- und Spielfilm und kreiert so eine gelungene, globale Komödie über Fußballleidenschaft. Ganz nebenbei taucht der Zuschauer in die fremden Kulturen ein. Traditionen und Lebensweisen seiner Figuren zeigt Olivares ebenso wie die wunderschönen Landschaften.
 
"Das größte Spiel der Welt" ist mehr als nur ein Fußballfilm. Er zeigt, dass durch eine gemeinsame Leidenschaft die Menschen näher zusammenrücken und sogar gesellschaftliche Grenzen au0fgehoben werden können. Sehr idealistisch, aber dennoch die schöne Utopie einer besseren Welt – ab 7. Juni im Kino.
 
Von Maren Beneke, dpa
ntv.de

GREENLIGHT MEDIA GEWINNT 1. PREIS FÜR "THE GREAT MATCH" BEIM INTERNATIONALEN FILMFESTIVAL DER FILMKOMÖDIEN IN ALPE D'HUEZ

29.01.2007 - 11:30

 

Pressemitteilung

Beim 10. Internationalen Filmfestival der Filmkomödien im französischen Alpe d’Huez wurde der von Greenlight Media produzierte Film „The Great Match“ unter dem Juryvorsitz von Schauspieler und Regisseur Antoine De Caunes, am 21. Januar mit dem Großen Preis des Fernsehsenders TPS Star als Bester Film ausgezeichnet.

Der 90minütige Kinofilm aus dem Jahr 2006 ist eine deutsch-spanische Ko-Produktion (Greenlight Media AG und Wanda Films), Regie führte Gerardo Olivares, Darsteller u.a. Ahmed Alansar, Mahamadou Alzouma, Esentai Samer Khan. Die Familienkomödie hatte Weltpremiere im offiziellen Programm der Berlinale 2006 und kommt in Frankreich Ende März (28.3.07) und in Deutschland Anfang April (5.4.07) in die Kinos.

Inhalt:
Die Helden aus der Komödie THE GREAT MATCH haben einander nie gesehen, sie verbinden jedoch zwei Dinge: Sie leben alle in den entlegensten Winkeln dieser Erde und sind fest entschlossen, das Endspiel der Fußballweltmeisterschaft 2002 zwischen Deutschland und Brasilien im Fernsehen mitzuerleben. Mit viel Einfallsreichtum und großer Willensstärke erreichen die mongolische Nomadenfamilie, die Tuareg-Kamelkarawane und der Indio-Stamm aus dem Amazonas ihr Ziel. Und am Ende fiebern alle vor dem Bildschirm mit ihren Helden mit.

„Eine erfrischende globale Fußball-Komödie vor dem Hintergrund malerischer Landschaften.“
(cinefacts.de)

GREENLIGHT MEDIA-PRODUKTION THE GREAT MATCH AUF DER BERLINALE

30.12.2006 - 11:15

 

Pressemitteilung

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Kolleginnen und Kollegen,

"wir freuen uns, Ihnen mitteilen zu können, dass die Greenlight Media-Produktion THE GREAT MATCH im Rahmen der Internationalen Filmfestspiele Berlin als Special Screening präsentiert wird.

"THE GREAT MATCH (La gran final) von Regisseur Gerardo Olivares ist eine Produktion von Greenlight Media AG (Deutschland) und Wanda Films (Spanien).

"THE GREAT MATCH erzählt eine Abenteuerkomödie der besonderen Art. Eine Nomaden-Familie in der Mongolei, eine Kamel-Karawane der Tuaregs in der Sahara und eine Gruppe Indianer im Amazonas-Dschungel – sie alle verbindet ein leidenschaftlicher Wunsch: das Finale der Fußball Weltmeisterschaft 2002, Deutschland gegen Brasilien, live auf dem Fernseher mitzuerleben.
Kein leichtes Unterfangen in den entlegenen Gegenden jenseits der Zivilisation – ohne Kabel oder Hausantenne, ohne Zugang zu globalen Kommunikationskanälen.
Doch mit Einfallsreichtum und Willensstärke schaffen es die mongolischen Brüder Talaikhan und Kumurkan, die durch ihre Arbeit in russischen Kohleminen mit dem Fußball in Kontakt gekommen sind, der edle Tuareg Hassan El Hadji, der von einer deutschen Hilfsorganisation zum ersten Mal von Olli Kahn erfahren hat, sowie der Amazonas-Indianer Xama, der durch fahrende Baumhändler in die Welt des Fußballs eingeführt worden ist, ihren Traum zu erfüllen: Anschluss zu finden an das internationale Fußballereignis, das die ganze Welt für Momente verbindet.

"THE GREAT MATCH ist eine Komödie voller lakonischem Witz und absurden Situationen vor dem Hintergrund malerischer Landschaften.

"Folgende Vorführungstermine finden für THE GREAT MATCH im Rahmen der Berlinale statt:
Montag    13.02.  21:30 Uhr Hauptvorführung  Filmpalast Berlin
Dienstag  14.02  17:30 Uhr Wiederholung  Babylon
Mittwoch  15.02  11:00 Uhr internes Screening Filmkunst 66

"Wir würden uns sehr über Ihren Besuch und/oder über eine redaktionelle Berücksichtigung dieser Meldung freuen.

"Bei Rückfragen können Sie sich gerne jederzeit an mich wenden unter FON 030-23 63 63 30, FAX 030-23 63 63 39 oder per mail cweiss@3rosen.com oder an Gisela Meuser, die die Pressearbeit für den Film übernommen hat unter FON 069 - 40 58 04-0 oder FAX 069 - 40 58 04-13.

Mit besten Grüßen
Cornelia Weiß
3Rosen GmbH
Geschäftsführerin

FESTIVALTEILNAHME VON "THE GREAT MATCH" IN RIO UND KOPENHAGEN

21.09.2006 - 11:30

 

Pressemitteilung

Die Greenlight Media/Wanda Films Koproduktion „The Great Match“ wird auf den heute startenden Filmfestivals „Festival do Rio“ (21.09.-05.10.06) und „Copenhagen International Filmfestival“ (21.09.-01.10.06) mit insgesamt sieben Screenings vertreten sein.

Die deutsch/spanische Kinoproduktion über die Geschichte einer mongolischen Nomadenfamilie, einer Tuareg-Kamelkarawane und einem Indio-Stamm aus dem Amazonas, die alles tun, um das Endspiel der Fußballweltmeisterschaft 2002 zwischen Deutschland und Brasilien im Fernsehen  mitzuerleben, ist in Rio unter 400 aufgeführten Filmen einer von 20 deutschen Filmen und Koproduktionen. Das Festival do Rio wurde 1999 gegründet und zählt zu den größten Filmfestivals in Lateinamerika.

Das Filmfestival in Kopenhagen wird zum vierten Mal veranstaltet und widmed in diesem Jahr dem deutschen Film einen Schwerpunkt. In Zusammenarbeit mit dem Goethe-Institut, der Deutschen Botschaft und „German Films“ findet am 24. September erstmals ein „Deutscher Tag“ statt, an dem auch die Komödie von Regisseur Gerardo Olivares „The Great Match“ aufgeführt wird.

 

Screening Dates:

Festival do Rio 2006:
Samstag: 23.09.06 / 17:45 Uhr Espaço Unibanco 2, UN209 / 22:00 Uhr Espaço Unibanco 2, UN211
Dienstag: 26.09.06 / 14:00 Uhr São Luiz 3, SLO17 / 19:00 Uhr Uhr São Luiz 3, SLO19
Donnerstag: 28.09.06 / 23:30 Uhr Estaço Botafogo 3, EB342

Copenhagen International Filmfestival 2006:
Sonntag: 24.09.06 / 19:00 Uhr Palads
Donnerstag: 28.06.06 / 19:00 Palads

"THE GREAT MATCH" - NEUE VERKÄUFE

01.08.2006 - 11:30

 

Nach den Territorien Spanien, Frankreich, Griechenland, Schweiz, Brasilien und Taiwan wurde die Komödie "The Great Match" in fünf weitere Territorien verkauft.  All-Rights Deals wurden mit Arthouse Traffic (Ukraine), Orlando Films (Israel) und Film Movement (USA/Kanada) abgeschlossen. Die Kinorechte von "The Great Match" in Kuba gingen an das Instituto Cubano de Arte e Industria Cinematográficos (ICAIC). Aktuell laufen Verhandlungen mit Ungarn und Russland.

SPANISCHE BOTSCHAFT ZEIGT THE GREAT MATCH

30.06.2006 - 11:30

 

Am Tag nach dem Finale der Fußball-Weltmeisterschaft setzt das Ibero-Amerikanische Institut im Rahmen der Veranstaltungsreihe mit dem Themenschwerpunkt "Fußball" noch ein Highlight. In Zusammenarbeit mit der spanischen Botschaft in Berlin wird am 10. Juli der deutsch/spanisch koproduzierte Film "The Great Match" (La Gran Final) aufgeführt. Der Filmwissenschaftler Dr. Martin Baier führt zuvor in den Film ein, im Anschluss daran sprechen die Koproduzenten der Greenlight Media AG Sophokles Tasioulis und André Sikojev über ihre Komödie rund um das Endspiel der Fußball-Weltmeisterschaft 2002.

Nachdem "The Great Match" am 27. und 28. Juni 2006 bei den New York Screenings der European Film Promotion gezeigt wurde, bereichert die Greenlight Media/Wanda Films Koproduktion seit dem 30. Juni 2006 das Filmfestival im tschechischen Karlovy Vary.

Termin: 10. Juli 2006 um 19.00 Uhr im Simón-Bolivar-Saal

THE GREAT MATCH - CINEFACTS FILM REVIEW

29.06.2006 - 12:30

 

Cinefacts, 29. Juni 2006

Filmkritik
Was hat die Schlacht von Stalingrad mit der deutschen Abwehr zu tun? Warum ist dieser Tuareg Oliver-Kahn-Fan und warum interessiert sich ein typischer Amerikaner überhaupt nicht für Ronaldo? Diesen und anderen Fragen geht diese außergewöhnliche globale Fußball-Komödie auf den Grund.

Außergewöhnlich deshalb, weil hier auf neuartige Weise Dokumentar- mit Spielfilm verwoben wird. Man sieht es dem Film an, dass Regisseur Gerardo Olivares bislang als anthropologischer und ethnographischer Dokumentarfilmregisseur Erfahrungen gesammelt hat. Und so finden sich in „The great match“ neben kurzweiligem Humor eben auch atemberaubende Landschaften und Einblicke in einge der entlegendsten Winkel dieser Welt.

Ganz nebenbei wird auch etwas über die Traditionen, die Lebensweise und die Kultur der Figuren erzählt und das, ohne sie bloßzustellen. Auch wenn sie eigentlich weit entfernt leben, scheinen Nomaden, Indios und Tuareg plötzlich ganz nah zu sein. Geht es um eine gemeinsame Leidenschaft, kann aus der großen weiten Welt eben doch ganz schnell ein kleines Dorf werden. Dem Fußball scheint es teilweise sogar zu gelingen, bestehende gesellschaftliche Grenzen aufzuheben – zugegeben, ein hoffnungsvolles Bild.

Dass Olivares eine große Sympathie für die Menschen hegt, die er hier in den Mittelpunkt rückt, ist deutlich zu sehen. Mit einem Augenzwinkern wirft er einen Blick auf die Medienwelt und das aus der Sicht von Personen, die eben gerade nicht in dieser Medienwelt zuhause aber längst unabänderlich von ihr beeinflussst sind. Und das wirkt sich aus in einer sehr amüsanten Verschmelzung beider Welten.

So lernt der Zuschauer etwa, dass es reichlich störend für die Jagd sein kann, wenn einer der Jäger die Handlungen der anderen lauthals wie ein Fußball-Kommentator begleitet. Dem Affen kann das nur recht sein, denn dank der Begeisterung des Jägers für Ronaldo landet er immerhin nicht auf dem Teller. Und auch die traditionelle Körperbemalung erfährt im Zuge des Fußballs interessante Veränderungen… .

 

 

The Great Match - Komödie - Deutschland/Spanien 2005

Originaltitel:     La Gran Final
Genre:     Komödie
Produktionsland:     Deutschland/Spanien 2005
Länge:     88 Minuten

 

 

 

 

Cast & Crew
Regie:     Gerardo Olivares
Buch:     Chema Rodriguez, Gerardo Olivares
Musik:     Martin Meissonnier
Kamera:     Gerardo Olivares
Produzent:     José Maria Morales, André Sikojev, Sophokles Tasioulis
Darsteller:     Shag Humar Khan, Ahmed Alansar, Wirapitang Kaapor

 

 

 

 

 

 

Inhaltsangabe
Eigentlich ist es doch ganz einfach. Man möchte das WM-Endspiel zwischen Brasilien und Deutschland sehen, das in wenigen Stunden in Japan stattfindet. Also geht man zum Fernseher und schaltet ihn ein, lehnt sich zurück und genießt das Spiel.

Nun, ganz so einfach ist es allerdings nicht immer. Zum Beispiel wenn man zwar Fan von Ronaldo ist, aber zur Familie mongolischer Nomaden gehört oder zu Tuaregs einer Kamelkarawane oder aber zu Indios aus dem Amazonasgebiet. Dann sind sowohl Fernseher als auch Strom nicht gerade alltagsüblich und in so abgelegenen Gegenden auch nur unter größeren Schwierigkeiten zu erreichen.

Doch ein echter Fan lässt sich von solchen Kleinigkeiten nicht abbringen. Und so machen sich die Helden dieser globalen Komödie auf den Weg, um mit Einfallsreichtum und Willensstärke doch noch in den Genuss zu kommen, der da heißt: Fußball!

 

FAZIT
Eine erfrischende globale Fußball-Komödie vor dem Hintergrund malerischer Landschaften.

 

Bewertung
Dieser Film erreichte auf einer Skala von 0-5 Punkten (5 = sehr gut) folgende Wertung
Gesamtwertung: 5 Punkte

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